Warum klassische POS-Aktionen oft verpuffen – und wie du mit der richtigen Mechanik Rücklauf erzeugst
Aufmerksamkeit ist gut. Rückkehr ist besser.
Der Promotionstand steht, das Los ist verteilt, das Gewinnspiel läuft – und nach ein paar Tagen ist alles vorbei. Was bleibt, ist meist nicht viel mehr als der Eindruck: kurz, bunt, schnell weg.
Viele POS-Aktionen setzen auf den schnellen Effekt: Aufmerksamkeit erzeugen, vielleicht noch ein Sofortgewinn – das war’s. Doch wer sein Marketing auf den stationären Handel oder reale Kontaktpunkte stützt, muss sich eine zentrale Frage stellen:
👉 Was passiert nach dem ersten Kontakt?
Denn häufig ist der Effekt dieser Aktionen begrenzt.
Die Kundin war da – aber sie kommt nicht wieder. Die Marke war präsent – aber ohne Nachwirkung.
🎯 Für Händler:innen, Marken oder Veranstalter:innen heißt das:
hoher Aufwand, geringe Wirkung.

Warum POS-Marketing oft am zweiten Schritt scheitert
Das Problem liegt nicht in der Aktion selbst, sondern in ihrer Eindimensionalität.
Viele Maßnahmen zielen ausschließlich auf den Erstkontakt. Doch ein einziger Berührungspunkt reicht selten aus, um Verhalten zu beeinflussen – geschweige denn, um echte Bindung aufzubauen. Was fehlt, ist ein Anlass zur Rückkehr. Ein Grund, sich ein zweites Mal mit der Marke oder dem Produkt zu beschäftigen.
Hier kommt das Konzept der Erlebnis-Kampagne am POS ins Spiel.
Was Erlebnis-Kampagnen anders machen
Eine Erlebnis-Kampagne ist keine Materialschlacht und kein Großevent.
Sie ist eine klug geplante Dramaturgie, die gezielt auf mehrstufige Aktivierung setzt:
- Ein erster Kontakt weckt Aufmerksamkeit.
- Eine Pause oder Barriere erzeugt Spannung.
- Ein zweiter Kontakt schafft die Möglichkeit zur Vertiefung – emotional oder verkaufsseitig.
Das funktioniert analog wie digital, und selbst kleinste Mechaniken können große Wirkung entfalten. Entscheidend ist nicht die Größe der Aktion, sondern der Aufbau des Kontakterlebnisses.

Rückführung statt Streuverlust
Ein häufiger Kritikpunkt an POS-Aktionen ist ihr Streuverlust:
Die Investition erfolgt einmalig, der Ertrag bleibt im Unklaren.
Doch was, wenn du einen zweiten Kontakt systematisch mitdenkst?
Eine Rückführ-Mechanik erzeugt genau das:
- Statt „Sofort-Gewinn“ gibt es ein Element, das erst beim zweiten Besuch eingelöst werden darf.
- Statt einmaliger Animation entsteht Vorfreude.
- Statt Zufalls-Teilnahme wird ein gezielter Folgekontakt ausgelöst.
Diese Mechanik kann simpel sein – ein verschlossenes Los, ein QR-Code mit Zeitfenster, eine Box mit versiegeltem Inhalt.
Entscheidend ist die Wirkung:
Der Kunde kommt zurück. Und das ändert alles.
Mit kleinen Mitteln viel bewegen
Das Gute: Für eine erfolgreiche Erlebnis-Kampagne brauchst du kein großes System, keine eigene App und kein Agentur-Feuerwerk.
Viele unserer Kund:innen nutzen ganz einfache Mittel:
- Analog: Giveaways mit Rückgabemechanik, verschlossene Dosen, „Jetzt nicht öffnen“-Lose
- Digital: QR-Code-Gewinnspiele, digitale Rubbellose, digitale Adventskalender mit Rückführung
- Hybrid: Verteilung vor Ort – Auslösung online beim zweiten Kontakt
Entscheidend ist die klare Regel, die den Rücklauf auslöst – und das kreative Setting, das sie trägt.
Eine zweite Chance – nicht nur für den Umsatz
Die Rückkehr der Kund:innen ist nicht nur eine Chance für einen weiteren Verkauf.
Sie ist auch:
- ein Moment für gezieltere Beratung,
- ein Anlass für aktives Upselling,
- und ein Touchpoint, an dem mehr über das Verhalten deiner Zielgruppe erfahrbar wird.
Vor allem aber:
Rückkehrer sind wertvoller als Zufallsbesucher.
Denn ihre Handlung war bewusst.
Das Ergebnis? Messbarer Rücklauf
Unsere Erfahrung zeigt: Schon einfache Rückführmechaniken können Rücklaufquoten von 30–50 % erreichen.
In Verbindung mit einer emotionalen Auslösung oder Belohnung steigt nicht nur die Wiederkehr – sondern auch die Qualität der Interaktion.
- 📊 Mehr Einlösungen
- 🎯 Mehr qualifizierte Kontakte
- 💡 Mehr Möglichkeiten zur Auswertung
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Wenn du wissen willst, wie du solche Mechaniken gezielt entwickelst, welche Formate funktionieren – und worauf du bei der Umsetzung achten solltest, dann empfehlen wir unser kostenloses Whitepaper:
👉 Warum einmalige Aktionen oft wenig bringen – und was wirklich wirkt
Darin zeigen wir:
- Wie du Rücklauf statt Streuverlust erzielst
- Welche Mechaniken sich in der Praxis bewährt haben
- Und wie du aus einer simplen Aktion eine echte Erlebnis-Kampagne entwickelst
Fazit
Einmalige POS-Aktionen erzeugen Aufmerksamkeit.
Doch echte Wirkung entsteht erst beim zweiten Kontakt.
Erlebnis-Kampagnen denken nicht größer – sie denken cleverer. Sie nutzen einfache Mechaniken, um Verhalten zu lenken – und schaffen so die Grundlage für Rücklauf, Bindung und Wiedererkennbarkeit.
🔁 Nicht sofort – sondern bald.
🎯 Nicht einmal – sondern zweimal
💡 Nicht Aktion – sondern Erlebnis.
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Wir beraten dich gerne und zeigen dir, wie du LAMIZU oder DIGILOS gezielt einsetzen kannst.